Lingammassage

Lingam...

 

... ist das Sanskrit Wort für den Jadestab, das Lotusschwert, den Donnerkeil...

Anmutige Worte, um die Schönheit des männlichsten aller Körperteile anzusprechen. Vergangene Kulturen verehrten IHN und gaben SEINER Schönheit und Kraft in ihrer Sprache Ausdruck. Shiva und Shakti, Ying und Yang sind gleichermaßen vollkommene, gleichberechtigte Aspekte des Göttlichen. Die Lingammassage verehrt das reine männliche Prinzip, die sexuelle Kraft des Mannes als Verkörperung von Shiva.
 

Namaste Shiva!

 

Am Telefon wird mir oft die Frage gestellt: „Bietest Du echte Tantramassagen an?“ Frage ich dann nach, was unter „echten Tantramassagen“ verstanden wird, herrscht meist Ratlosigkeit, um so mehr, da der Begriff "Tantra" in diesen Tagen leider nur allzu gerne missbraucht wird. Ich möchte mit unserer Seite etwas Licht ins Dunkel bringen.

Eine echte Tantramassage...

... wird getragen von der tantrischen Philosophie (z.B. Verehrung)

... erfordert eine entsprechende Ausbildung und entsprechendes Wissen, z.B. um den Fluss der Energien im Körper

... hat nichts mit sexuellem Austausch zu tun

... dauert 1,5 Stunden oder länger

... Die Rollenverteilung ist klar: der Empfänger ist passiv

... die sexuelle Energie wird gehalten (keine Ejakulation)
 

Ejakulation - ja oder nein ...?

Kein Thema hat mir bezüglich Tantra in den letzten Jahren soviel Kopfzerbrechen bereitet, wie die Frage, ob der Mann tatsächlich mit jeder Ejakulation Energie verliert... die Aussage eines meiner Tantralehrer, das Massagen, die mit einer Ejakulation enden niemals Tantramassagen sein können, machte mir schwer zu schaffen. Doch so sehr ich mir auch den Kopf darüber zerbrach, kam ich zu keiner Antwort - die Antworten kamen und kommen immer noch im Fühlen, Beobachten Erfahren, Erfragen, Erforschen. Die Rückmeldungen von euch Shivas sind dabei Gold wert für mich. Immer noch befinde ich mich bezüglich der vielen Standpunkte auf einer Forschungsreise gemeinsam miteuch:


    * Die taoistische, traditionell chinesische Sichtweise ist ganz eindeutig: mit jeder Ejakulation verliert der Mann etwas von seiner angeborenen Lebensenergie unwideruflich. Der zeitgenössische taoistische Meister Mantak Chia lehrt komplexe traditionelle Methoden für den Mann, um die Ejakulation zu vermeiden, die sexuelle Energie im Körper kreisen zu lassen und multiple Orgasmen zu erfahren (ja, auch für Männer ist das möglich!). Von ihm heisst es, er habe in seinem Leben nur einmal ejakuliert: zur Zeugung seines Sohnes.
    * Der Psychoanalytiker und Sexualforscher Wilhelm Reich sieht den Orgasmus mit Ejakulation als eine Entladung von Energie. Bis zur nächsten Ejakulation lädt sich der Mann wieder auf. Jedoch werden Aufladen und Entladen von Energie als gleichwertige Prozesse angesehen. Auch Reich war übrigens schon der Ansicht, dass Ejakulation und männlicher Orgasmus nicht unbedingt zusammenfallen, eine Tatsache die schon den alten Tantrikern bekannt war und seit neuesten mordernen Sexologen bekannt ist.
    * Das Quodoushka (eine Art "Tantra" der nordamerikanischen Ureinwohner) kennt verschiedenen Arten von Orgasmen. Erreicht die sexuelle Energie beim Höhepunkt (ob mit oder ohne Ejakulation) das Herzchakra sowohl des Mannes als auch der Frau, so ist die Folge ein Energiegewinn für beide. Orgasmen ohne Beteiligung des Herzens führen zu Energieverlust.
    * Im Tantra werden Ejakulationen (je nach Standpunkt) nicht unbedingt um jeden Preis vermieden. Jedoch gibt es zahlreiche Techniken um die Ejakulation zu verzögern, zu vermeiden, umzuwandeln. Tantra bedeutet, die sexuellen Energien zu bejahen, aber auch sie zu halten und zu lenken. Für den Mann ist die tantrische Herausforderung eine doppelte: Er soll sich hingeben können, er soll aber auch die Kontrolle über seine sexuelle Energie haben.
    * Diesbezüglich decken sich meine Beobachtungen und mein persönliches Empfinden stark mit den Aussagen des internationalen Lehrers und Autors David Deida :  Ejakulation ja, wenn es der Körper will (und nicht der Kopf bzw. die suchtartige Gewohnheit!). Der Mann sollte lernen, die Ejakulation zu beherrschen, damit sich die Frau in der Vereinigung vertrauensvoll fallen lassen kann.
    * Aus evolutionärer Sicht sind häufige und rasche Ejakulationen von Vorteil, das leuchtet ein. Andererseits dürfte es sich herumgesprochen haben, dass die sprichwörtlichen 11 Minuten die Frau unbefriedigt zurücklassen. Die Geliebte mit Liebe zu durchdringen, wirklich ihr Herz und ihre Seele zu erreichen - welcher Mann möchte das nicht ? Daher ist es von Vorteil, wenn ich mich in meine Lust entspannen kann, so lange ich es wünsche. Das ist der Weg des überlegenen Liebhabers.
    * Wer kennt das nicht? Nach einem stressigen Tag verschaffe ich mir Erleicherung, indem ich mich durch das Fernsehprogramm zappe, mir ein paar Bierchen gönne oder einen raschen Orgasmus gönne (wird Männern nachgesagt). Oder ich stopfe mich mit Schokalade voll, suche belanglosen Smalltalk, blättere Illustrierte durch (wird Frauen nachgesagt). Die Wege sind vielfältig, das Ergebnis dasselbe: ein subjektives Gefühl von Entspannung macht sich breit, welches in Wirklichkeit Energielosigkeit ist. Tantra geht einen anderen Weg: zu lernen, immer mehr Energie in meinem Körper auszuhalten und die Blockaden zu lösen, die den Fluss der Energie blockieren. Mich auch durch meine unangenehmen Gefühle hindurchzufühlen. Immer lebendiger zu werden in diesem Prozess.

Hier noch ein paar Zitate von David Deida zum Thema...

 
„Die Ejakulation ist für den Mann vermutlich eine der lustvollsten, süchtig machensten Erfahrungen, die er kennt - bis er einen Ganzkörperorgasmus oder einen Kopforgasmus erlebt, bis er spürt, wie die Energie an seiner Wirbelsäule hinaufschiesst oder er mit seiner Geliebten ganz und gar in wonnigen Entzücken vergeht. Erst wenn er dieses noch grösssere Lust kennengelernt hat, dürfte ein Mann bereit sein, sich von seiner Ejakulationssucht zu befreien.“
David Deida, "Erleuchteter Sex"
 

„Sie werden die Ejakulation nicht freiwillig umgehen, bevor Sie nicht das weitaus grössere Vergnügen erlebt haben, daß jenseits von ihr liegt. Beobachten Sie in der Zwischenzeit, wie Sie sich in den Minuten und Tagen nach der der Ejakulation fühlen. Wenn Sie im täglichen Leben eine Menge Spannung angesammelt haben, verschafft Ihnen die Ejakulation vorübergehend Erleichterung und Entspannung. Wenn Sie ihr Leben jedoch immer mehr auf Ihr wahres Ziel ausrichten, werden Sie im Laufe des Tages nicht mehr soviel Spannung ansammeln. Dann werden Sie bemerken, dass die Ejakulation Sie grösstenteils nur ausleert und schwächt.“ David Deida, „Der Weg des wahren Mannes".

 

Das bedeutet für mich in der Praxis...

- Meine  (bisherigen) Beobachtungen decken sich mit der Lehre des Quodouska: wenn das Herz beider Personen beteiligt ist, dann muss daraus zwangsläufig Gutes entstehen! Das Herz sehe ich als Energiequelle schlechthin. Daher überlasse ich im Rahmen meiner Tantra Massagen Shiva die Wahl, ob die Massage mit Ejakulation, mit energieerhaltenden Techniken oder einem sanften Ausklingen enden soll. Allerdings ist jedes zielgerichtete Handeln dem Tantra fremd. Ich werde die Ejakulation am Ende nicht erzwingen, wenn ich fühle, dass es sich um die fixe Idee, die Gewohnheit, den Zwang zu Ejakulieren handelt, nach dem Motto : "Es muss aber gehen!", obwohl der Körper eine andere Sprache spricht.

Im Rahmen der Tantramassage wird die sexuelle Energie in den gesamten Körper gelenkt, Blokaden werden gelöst. Der Fluss der Energie geht nach INNEN. Eine Ejakulation entspricht aber einem Fluss der Energie nach AUSSEN. Manchmal ist dies einfach nicht mehr angebracht.

Natürlich kann ich zum Thema "Kosten Ejakulationen Energie?" nicht aus erster Hand mitreden, daher freue ich mich nach wie vor über jedes Feedback (am liebsten per Mail) einige Tage nach der Massage. Auf diese Weise mit Forschergeist und Neugier unterwegs zu sein, bereitet mir grosse Freude.

- Zu einem anderen Thema kann ich aber sehr wohl mitreden:  die etwas harte Aussage von David Deida, das eine Frau ihrem Geliebten mit subtilen Misstrauen begegnet, wenn dieser seine Ejakulation nicht beherrschen kann, ihrem suchtartigen Charakter verfallen ist. Ist das wirklich wahr? Aus eigener Erfahrung muss ich leider mit einem klarem JA antworten. Männer und Frauen sind in ihrem sexuellen Wesen nun mal unterschiedlich. Während Mäner zielstrebigen, schnellen Sex durchaus geniessen können, brauchen Frauen in aller Regel Zeit, Einfühlsamkeit, Vertrauen, um sich wirklich öffnen und hingeben zu können. Wie soll sie dass, wenn es schon vorbei ist, ehe es für sie wirklich anfing? Wie soll sie sich vertrauensvoll öffnen, wenn der Mann damit beschäftigt ist, auf seine Ejakulation hinzuarbeiten, die in der Regel das Liebesspiel beendet?

Männern, die sich tiefer mit dem Tantra beschäftigen wollen oder die ihre Fähigkeiten als Liebhaber erweitern wollen, empfehle ich im Rahmen tantrischer Körperarbeit Techniken der Energieerhaltung zu erlernen. Doch auch schon die tantrisch-erotische Lingam-Massage bewirkt mit der Zeit, dass Männer bessere Liebhaber werden: durch die ausgiebige, ruhige, absichtslose Berührung werden sie ausdauernder, entspannter, fein-fühliger.

 

Der suchartige Charakter der Sexualität ....

"Machen Deine Massagen süchtig...?" fragte einer meiner Gäste mich einmal besorgt. "Achtung! Unsere Massagen haben hohen Suchtfaktor!" heisst es in einer Werbung für "Tantramassagen", die wohl suggerieren soll, dass diese Massagen eine hohe Qualität haben.


Einer meiner Tantralehrer meinte, "Wenn der Mann in der Massage ejakulieren darf, weiss die Masseurin, dass er nächste Woche wieder vor der Tür steht." und deutete an, dass bei diesen Frauen vor allem finanzielle Interessen im Vordergrund stehen. Als ich daraufhin verkündete, nur noch mit energie-erhaltenenden Techniken zu massieren, schlugen meine Kolleginnen die Hände entsetzt über dem Kopf zusammen. Sie waren der Ansicht, ich würde innerhalb kürzester Zeit pleite gehen. Ich hatte gedacht, ich könne auf diese Weise das suchtartige Element der sexuellen Kraft ausschalten... ich hätte kaum falscher liegen können! Während einige Männer schon am Telefon befremdet auf die Vorstellung reagierten, erklärte ein anderer, er hätte durch die Sitzung bei mir erkannt, dass er die Sexualität völlig überbewertet habe und das suchtartige Verlangen sei von ihm abgefallen. Wiederrum andere standen tatsächlich nach einer Woche wieder vor meiner Tür, mit gierigen Augen, wie ich es bisher nicht kannte. Einer der Männer buchte stundenlange Massagen, simste mir: "Ich bin regelrecht süchtig nach den Massagen..."


Wie auch immer ich es drehe und wende, ich komme immer wieder zur selben Antwort: der Schlüssel liegt im Herzen! Die Grundlage all unserer Süchte ist, dass wir die Einheit allen Seins mit unserem Sein nicht mehr fühlen können. Wer sex-süchtig ist, sucht im Grunde genommen die Erfahrung der Einheit, eine echte Ver-einigung eben. Aber die Angst hält uns zurück, hält uns im Ego gefangen, und somit bleiben wir hungrig, obwohl wir essen. Aus Sicht der Chakrenlehre sieht es folgendermassen aus: Die sexuelle Energie steigt vom Wurzelchakra ins Sexchakra, von dort ins Solarplexus-Chakra. Zwischen Solarplexus-Chakra und Herzchakra liegt der sogenannte Sterbepunkt: wenn die Energie diesen Punkt durchschreitet, dann fühlt es sich für das Ego wie Sterben an, ein totales Loslassen ist erforderlich. Der Mensch "stirbt ins Herz", die Perspektive hat sich geändert von einem isolierten Ich hin zu einem verbundenen Wir. Das ist auch der Grund, warum der Orgasmus "kleiner Tod" genannt wird - wie bedauerlich, dass vielen Menschen diese Art von Orgasmus fremd ist, dass sie sich mit genital beschränkten kleinen Entladungen zufrieden geben! Die sexuelle Alchemie des alten Ägypten behauptet, dass zwischen Soolarplexus und Herz das "Ammit" (ein krokodilartiges Ungeheuer) lauert, welches einen verschlingen möchte - ein Gleichnis für die Süchte, die uns verschlingen können, wenn wir zwar an Macht und Kraft zunehmen, aber das Herz nicht öffnen: Sucht nach immer mehr Macht, Geld, Sicherheit, Lust, Kontrolle... Haben wir jedoch das Herz erreicht, ist es egal, ob wir Sex haben oder nicht, ob mit oder ohne Ejakulation. Die Suche (die Sucht) hat ein Ende genommen. Die Vereinigung von Shiva und Shakti ist mehr als ein Hinweis auf einen geistigen Zustand, die Einheit ist tatsächlich durch konkrete sexuelle Vereinigungen erfahrbar... und auch nach meinem Massagen wird mir oft von einem Gefühl der Einheit berichtet. Meine Gäste stehen nicht jede Woche vor der Tür - ich höre, dass sie sich oft Wochen und Monate nach der Begegnung erfüllt fühlen.

 
Ein anderer Grund für Sex-Sucht ist schlichtweg, dass in dieser unserer Zeit der Archetyp des Liebhabers/der Liebhaberin nicht mehr verehrt wird, eine Nebenerscheinung des untergehenden patriarchalen Zeitalters. Wird ein Archetyp unterdrückt, so taucht er als zweifacher Schatten wieder auf, als ein maskuliner und ein femininer Schatten (damit ist nicht das biologische Geschlecht gemeint). Der maskuline Schatten des Liebhabers ist die Sucht, die Gier, der Ekszess, wohingegen der feminine Schatten die Frigidität ist, die Lustlosigkeit, die Verurteilung der Sexualität. Habe ich also einen sexsüchtigen Partner, so brauche ich mich also nur zu fragen, ob ich die sexuelle Kraft vielleicht verurteile und ablehne ... und umgekehrt.


Das tantrische Ideal ist es weder, die Sexualität exzessiv auszuleben, noch sie zu überwinden. Wo der Liebhaber, die Liebhaberin wieder geehrt werden, nehmen sie ihren natürlichen Platz wieder ein: ich kann meine Sexualität geniessen, ohne sie abzulehnen, und auch ohne ihr suchtartig verfallen zu sein. Beides ist nämlich Symptom ein und desselben Kerns: Anhaftung, Verstrickung in Bezug auf Sexualität.

 

Warum Passivität ?


Warum Passivität ?

Auch hier geht das Tantra nicht den Weg des Gewohnten und somit Bequemen, sondern der Intensität. Im Verlauf der Massage mag der Augenblick kommen, in dem Du mich berühren willst. Das ist nur natürlich, denn ich schenke Dir Energie und vielleicht erreichst Du den Punkt, an dem Du mehr Energie in Dir hast, als Dir angenehm ist. Das bedeutet, dass die Energie an Blockaden stösst - der gewöhnliche Weg wäre, sie los zu werden durch explosive Orgasmen, oder Aktivität ... Atme. Lass Dich noch tiefer fallen. Lerne, Dich in Deine Lust zu entspannen. Du profitierst tiefer, als wenn Du Dich auf Deine gewöhnlichen Verhaltensmuster einlässt. Tatsächlich werden Männer, die regelmässig Lingam-Massagen geniessen, bessere Liebhaber - sie werden ausdauernder, sensibler, wacher... die Lingam-Massage eröffnet dem Mann durch die facettenreichen Berührungen eine Welt neuer Empfindungen. Sie eröffnet einen Raum jenseits von Leistungsdenken und Zielstrebigkeit. Dich einmal ganz auf Deine empfängliche Seite einzulassen, stärkt paradoxerweise auch Deine männliche Seite.
 
Ich weiss, für viele mag es erst einmal ungewöhnlich sein, denn es entspricht nicht dem traditionellen männlichen Rollenbild. Hast Du den Mut, Dich auf etwas Neues zu einzulassen, so bereicherst Du Dein Leben um eine neue Facette. Je mehr Du Dich einlässt, um so mehr kann ich Dir geben.
 

TantraYoga


TantraYoga

Ursprünglich waren Tantra und Yoga EIN Weg. Ich finde, auch heute noch ergänzen sie sich wunderbar. Vielen Männern kommt es sehr entgegen, das Tantra mit dem Yoga - einen Weg der Willensstärke und Disziplin erfordert - zu kombinieren.
Das Yoga reinigt die Energiebahnen des Körpers, das Tantra liefert dann die Energie!
Eine Möglichkeit ist zum Beispiel, eine Tantrasession mit MeriYoga bei mir zu besuchen. Das MeriYoga ist ein tantrisches Partneryoga, welches alle wichtigen Meridiane (Energiebahnen) anspricht. Im Anschluss gebe ich Dir eine Tantramassage.
 
Das Halten der sexuellen Energie ist nur das halbe Geheimnis, es geht auch darum, sie entspannt durch den Körper fliessen zu lassen! Wer sich nicht selber anstrengen möchte, den führe ich gerne in Zustände der Entspannung, zum Beispiel durch progressive Muskelentspannung, Reiki, tantrische Körperarbeit oder Elemente der Thai-Massage (=Passiv-Yoga).  

 

Sexualmagie versus sexuelle Alchemie

Sexualmagie versus sexuelle Alchemie

Hast Du erst einmal gelernt, Dich in die sexuelle Energie hineinzuentspannen, dann steht Dir ein mehr an Energie zu Verfügung. Diese Energie kannst Du einsetzen- für was auch immer! Ein mehr an Gesundheit, Lebensfreude, Erreichen persönlicher Ziel oder Erleuchtung... Ein sehr männlicher Weg ist es, die Energie zu halten, um in einer Art beständigen Liebesbeziehung die Welt oder die Geliebte (was auf einer gewissen Ebene dasselbe ist) mit der eigenen Liebe und Bewusstheit zu durchdringen, bzw. die Energie der Welt als Geschenk zurückzugeben, durch das Darbringen der eigenen Talente und Gaben.
 
Das Einsetzen der sexuellen Energie für die Erfüllung persönlicher Wünsche wird als Sexualmagie bezeichnet, und ist, wenn es sich um Wünsche aus dem Ego handelt, auch unter dem Namen schwarzes Tantra bekannt.
 
Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass die sexuelle Magie sehr, sehr machtvoll ist. Überwältigend, so wie die sexuelle Energie ihrer Natur nach überwältigend ist! Und ich kann nur dazu raten, sie für die Liebe einzusetzen.
 
Die eigentliche Magie, die wahre Magie, die göttliche Magie ist die Liebe.
 
Ich bin dazu übergegangen, den Überschuss an Energie, der bei tantrischen Ritualen entsteht, der Liebe und dem Erwachen meines Herzens zu weihen. Das ist Tantra in seiner eigentlichen Form : die sexuellen Energien für die eigene Entwicklung (letztendlich Erleuchtung) zu nützen. Sexuelle Alchemie bedeutet, die "grobstoffliche" (ohne Wertung!) sexuelle Energie in das reine Gold des Herzens zu verwandeln. Darin liegt so viel heilsames Potential für uns und unseren Planeten: wenn die sexuelle Energie wieder angebunden ist an die grenzenlose Liebe des Herzens und an ein waches Bewusstsein, dann berühren sich Himmel und Erde.
 

Prostatamassage


Prostatamassage

Tantra ist ein Weg frei von Dogmen und als Tantrikerin habe ich die Freiheit, mir und anderen Menschen "verbotene Räume" zu erschliessen. So wie die Klitoris den „männlichen“ Teil der Frau anspricht - schnelle, zielstrebige Lust, die auf explosive Orgasmen zustrebt, so entspricht die Prostata des Mannes dem G-Punkt der Frau- und eröffnet ihm eine ganz andere Welt: andersartige Orgasmen, ruhiger, wellenartiger, mehr nach innen strömend.

Wie der G-Punkt der Frau „schläft“ die Prostata oft und möchte erweckt werden. Der Nutzen ist auch ein gesundheitlicher: ab dem 40. Lebensjahr wächst die Prostata, manchmal bis um das 15fache - verschiedene Beschwerden sind die Folge. Vieles deutet darauf hin, dass regelmässige Prostatamassagen vorbeugend wirken können, auch was Prostatakrebs betrifft. Mir berichten Klienten, dass durch gelegentliche Massagen Probleme wie z.B. Entzündungen ausbleiben.

 

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von Marcella

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